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Voller Erwartungen bin ich bereits zwei Tage vor dem großen Festival nach Hamburg gefahren. Schließlich will ich am 21.November ausgeruht sein. Um ganz entspannt zu reisen, habe ich mich für die Bundesbahn entschieden. Das nenne ich einen Bahnhof: Hamburg! Hier erwartet mich Ursula, die charmante Betreuerin. Nach dem Einchecken im Pacific-Hotel geht es gleich auf einen Stadtbummel. Es ist zwar kalt, aber die Sonne scheint. Natürlich ist die Hafenrundfahrt obligatorisch. Blick von den St Pauli Landungsbrücken. Ein Kreuzfahrtschiff. Die Container-Verladung. Das nenne ich einen Frachter!

Auch ein Besuch der größten Modellanlage der Welt ist eingeplant.

Dann, am Montag geht es in die Neue Flora, ein Riesenladen.
Superbands am Fließband. Nur die Besten aus Deutschland, die noch keinen Plattenvertrag haben. Rockbands, Funk und Soul usw, auch Live-Hiphop. Super-Sound!
Die Halle war rundum voll.
Kurz vor Mitternacht sind unsere Ohren auch voll, wir (Beteuerin = Ehefrau und unsere Tochter) packen unsere Sachen, um ins Hotel zu gehen (war zu Fuß erreichbar).
Mit der Video-Nominierung rechnen wir nicht mehr, da sie auch nirgends erwähnt wird.
Dann - im Rausgehen die Durchsage: „Dieses Jahr gibt es etwas Neues, die Sonderkategorie Video-Clip. Es gab mehrere 100 Einsendungen!“
Wir bleiben stehen.
Namen von Video-Teams werden durchgesagt.
Als letzter schwingt „Melanie-X aus Essen“ durch den Saal!
Ich, raus aus dem Mantel und die vollbesetzte Treppe hinunter (wegen der Eile haben wir leider keine tollen Fotos von der Verleihung. Falls jemand bessere Fotos hat, bitte mailen).
Der Moderator winkt bereits ab: „Ist wohl schon heim gefahren!“
Ich schreie quer durch den Saal: „Hallo hier! Bin noch dabei!“ Stolpere über Beine, purzele ein paar Stufen und erreiche die Bühne.
Der Moderator: „Hallo, Melanie-X. Wie Melanie siehst Du aber nicht aus!“
Da ich keine Zeit für Lampenfieber habe, antworte ich: „Die Operationen sind noch nicht abgeschlossen!“
Ich schicke dann natürlich nach, dass ich in Vertretung des Teams den Preis in Empfang nehmen würde. Immerhin gibt es einen Gitarristen aus Blech und eine Urkunde. Und in der ersten Reihe halten RTL und DPA mit ihren Kameras auf mich drauf. Im Mediengraben hocken haufenweise Fotografen usw.

Nun, zu Hause beim Durchschauen der Fotos, neben mir ein ordentliches Glas Auchentoshan (12 Jahre, wen es interessiert), und ein dickes Schneetreiben vorm Fenster, kann ich nur sagen: Hamburg ist eine Reise wert!

Klaus Wittelsbach

 

Auf Wiedersehen! und tschüß!

PS: Habe gerade per E-Mail erfahren, dass diese Seite aufgrund ihrer Länge für das Buch der Weltrekorde nominiert worden ist!